Über mitGefühl

Ich bin davon überzeugt, dass Lernen am besten durch positive Verstärkung und Lob möglich ist. Daher ist es mir ein wichtiges Anliegen, herauszufinden, welches Lob bei deinem Pferd besonders gut ankommt – sind es liebe Worte, Streicheln/Kraulen oder Futterlob? Um dem Pferd zu zeigen, dass es etwas richtig gemacht hat, ist es unerlässlich, dass das Lob bei ihm ankommt.

Zudem schließen sich Pferde gerne demjenigen an, der sie anleitet. Der einen klaren Plan hat, was zu tun ist und ihnen Führung gibt. Dabei ist Führung keinesfalls zu verwechseln mit Dominanz oder Zwang.  Entsprechend empfinde ich es als wichtig, dass der Mensch ein klares Bild von seinem Vorhaben hat und dies seinem Pferd mitteilen kann. Dabei hat sich die Idee der sich steigernden Hilfen für mich bewährt. Wobei insbesondere das Timing des Aufbaus und Nachlassens der Hilfen relevant ist.

In unseren Trainingseinheiten werden immer wieder kurze Pausen eingebaut, in denen das Pferd das gerade Geschehene verarbeiten (= lernen) und der Mensch Nachfragen stellen oder weitere Erklärungen erhalten kann.

Erfahrungsgemäß ist es sehr unterschiedlich, wie viele Wiederholungen eines Lerninhaltes ein Pferd benötigt, um etwas Neues zu lernen. Manche Pferde zeigen sich von mehreren Wiederholungen schnell genervt, während es anderen Sicherheit zu geben scheint. Jedes Pferd soll in seinem Tempo lernen dürfen.

Es ist von grundlegender Bedeutung, dass zunächst die Basics der Bodenarbeit gefestigt werden, bevor auf diesen aufgebaut wird. Dazu gehören das Losgehen, Anhalten und Stehenbleiben sowie das Rückwärtsgehen auf Kommando.

Mir ist es wichtig, dass sowohl Mensch als auch Pferd am Ende der Einheit noch Energie übrig haben und mit „Lust auf mehr“ die Einheit beenden. Das ist für mich eine der Grundvoraussetzungen, damit das Training als etwas Positives verknüpft wird und das Pferd zu einer Zusammenarbeit bereit bleibt. 

Über Mich

Ich bin Marion Hoppe Schulte, 1992 geboren und hauptberuflich Lehrerin.
Bodenarbeit ist meine Leidenschaft und ich möchte meine Begeisterung für diese Art des Trainings mit dir teilen. Dabei verbinde ich meine Passion zu Pferden mit meiner Profession als Master of Education. Durch meine Hauptberufung als Sonderpädagogin an einer Förderschule für den Schwerpunkt geistige Entwicklung bringe ich ein besonderes Maß an Empathie und Geduld mit. So werde ich dir und deinem Pferd entspannte Wege in das gemeinsame Training am Boden zeigen. Ich bin insbesondere darin ausgebildet, Wissen auf verschiedenen Arten weiterzugeben und mich in mein Gegenüber einzufühlen.

Seit Kindestages an fühle ich mich den Pferden besonders verbunden, sodass ich den üblichen Weg über das Schulpferdereiten, sowie Pflege- und Reitbeteiligungen bis hin zum eigenen Pferd durchlebt habe. Das Interesse an alternativen und abwechslungsreichen Trainings hat mich seit Beginn begleitet und ist durch meine Winnie ganz besonders ausgeprägt worden.

Vor und während des Lehramtsstudiums habe ich für verschiedene Ställe und Reiterhöfe gearbeitet beziehungsweise dort Praktika absolviert. 

Da ein guter Lehrer immer auch ein Schüler bleibt, liegt mir meine eigene Fort- und Weiterbildung sehr am Herzen. Neben stetiger Lektüre verschiedener Fach- und Sachbücher zu Pferden und Persönlichkeitsentwicklung, sowie Hören von Podcasts, besuche ich Seminare und Fortbildungen verschiedener Speaker. Zudem nehme ich mit meiner Winnie fortwährend Unterricht insbesondere in der Hand- und Langzügelarbeit.

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